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„Afraid of the Dark“ (11.10. - 25.10. 2019)

Die Galerie Gerald Hartinger freut sich die Arbeiten des Künstlers Jono Dry in seiner ersten Solo Show in Europa zu präsentieren.
Jono Dry (geboren 1989 in Pretoria, Südafrika) widmet sich in seinen hyperrealistischen Malereien der Komplexität von Identität, Depression und Angst. Der Autodidakt gestaltet dabei vor allem großflächige, fotorealistische und surreale Kunstwerke, an denen er mit Grafit arbeitet und die er in bis zu 400 Stunden fertig stellt.
Neben den bekannten Einflüssen aus der Mythologie und der Ikonografie der Urbilder, widmet sich die Ausstellung „Afraid of the Dark“ sehr tief greifenden Motiven, die bei den BetrachterInnen für Wiedererkennung und Reaktion sorgen sollen. Wie der Titel bereits verrät, beschäftigt sich Dry in seinen düsteren Arbeiten nicht nur mit der Angst vor dem Mangel an Licht, sondern vielmehr mit der Finsternis der menschlichen Psyche. Seine Figuren finden sich in einer leeren Dunkelheit wieder, sie sind verzweifelt, unterdrückt und in sich gekehrt. Wiederkehrende Elemente in den Arbeiten des Künstlers sind Tierhörner, Ikebana Blumenschmuck, Textilien oder Heißluftballons, welche seinen obskuren Symbolismus ausmachen. Eine dramatische, wenn nicht sogar theatralische Stimmung entsteht dabei durch Motive wie die empfindliche Gestaltung der Haut oder der Glanz auf einem einzigen Tropfen Wasser, die seine Arbeit sowohl technisch wie auch konzeptuell interessant machen.
Dry lebt und arbeitet derzeit in Cape Town, Südafrika.

Mask, 2017
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